Tracking-Technologien und deren Verwendung
Unsere Bildungsplattform setzt verschiedene digitale Werkzeuge ein, um Ihnen ein maßgeschneidertes Lernerlebnis zu bieten. Diese Technologien sammeln bestimmte Informationen während Ihres Besuchs und helfen uns dabei, die Funktionalität unserer Kurse zu gewährleisten. Wir möchten transparent darstellen, welche Methoden zum Einsatz kommen und warum sie für den Betrieb einer modernen Lernumgebung wichtig sind.
Die folgende Dokumentation erklärt ausführlich, wie wir Daten erfassen und verarbeiten. Sie erfahren, welche Rechte Sie haben und wie Sie Ihre Einstellungen jederzeit anpassen können. Unser Ziel ist es, Ihnen die volle Kontrolle über Ihre persönlichen Informationen zu geben, während wir gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Bildungserfahrung aufrechterhalten.
Nutzung von Technologien
Moderne Bildungsplattformen benötigen verschiedene technische Verfahren, um reibungslos zu funktionieren. Ohne diese Grundlagen wäre es unmöglich, Ihren Lernfortschritt zu speichern oder Ihnen personalisierte Kursinhalte anzubieten. Die Technologien reichen von einfachen Sitzungsspeichern bis hin zu komplexen Analysewerkzeugen, die uns helfen, die Plattform kontinuierlich zu verbessern.
Wir kategorisieren unsere digitalen Hilfsmittel in mehrere Gruppen, abhängig von ihrer jeweiligen Funktion. Jede Kategorie erfüllt einen spezifischen Zweck und trägt auf ihre eigene Weise dazu bei, dass Sie optimal lernen können. Die Unterscheidung zwischen notwendigen und optionalen Technologien ist dabei besonders wichtig für Ihre Wahlfreiheit.
Unbedingt erforderliche Technologien
Bestimmte technische Komponenten sind für den grundlegenden Betrieb unserer Plattform unverzichtbar. Sie ermöglichen es Ihnen, sich anzumelden, durch Kurse zu navigieren und Ihre Fortschritte zu speichern. Ohne diese Basistechnologien könnten Sie nicht auf Ihr Lernkonto zugreifen oder Ihre bereits absolvierten Lektionen nachverfolgen. Diese Elemente speichern beispielsweise Ihre Anmeldedaten während einer Sitzung oder merken sich, welche Videolektion Sie zuletzt angesehen haben.
Die rechtliche Grundlage für diese notwendigen Technologien ergibt sich aus der Vertragserfüllung zwischen Ihnen und uns. Wenn Sie unsere Bildungsdienstleistung nutzen möchten, müssen wir technisch in der Lage sein, Ihre Anfragen zu verarbeiten und Ihnen die gebuchten Inhalte bereitzustellen. Eine Ablehnung dieser Kategorie würde die Nutzung der Plattform komplett unmöglich machen, da elementare Funktionen wie die Authentifizierung oder die Speicherung von Lernfortschritten nicht mehr funktionieren würden.
Leistungs- und Analysemethoden
Um die Qualität unserer Bildungsangebote kontinuierlich zu steigern, erfassen wir Informationen darüber, wie Sie mit den Kursmaterialien interagieren. Diese Analyseverfahren zeigen uns, welche Lektionen besonders häufig wiederholt werden oder an welchen Stellen Lernende Schwierigkeiten haben. Solche Erkenntnisse fließen direkt in die Verbesserung unserer Inhalte ein und helfen uns, didaktische Schwachstellen zu identifizieren. Wir messen beispielsweise die Ladegeschwindigkeit von Videos oder erkennen, wenn bestimmte Übungen ungewöhnlich hohe Abbruchraten aufweisen.
Die gesammelten Leistungsdaten werden in aggregierter Form ausgewertet, sodass wir Trends und Muster erkennen können. Wenn wir feststellen, dass viele Nutzer an einem bestimmten Punkt abbrechen, überarbeiten wir möglicherweise die Erklärung oder fügen zusätzliche Beispiele hinzu. Diese datengestützte Herangehensweise erlaubt es uns, die Lernplattform stetig zu verfeinern und an die tatsächlichen Bedürfnisse anzupassen.
Funktionale Hilfsmittel
Funktionale Technologien speichern Ihre persönlichen Präferenzen und machen Ihren nächsten Besuch angenehmer. Sie merken sich beispielsweise Ihre bevorzugte Sprache, die Videowiedergabegeschwindigkeit oder Ihre ausgewählten Untertiteleinstellungen. Diese Informationen sorgen dafür, dass Sie nicht bei jedem Login dieselben Einstellungen erneut vornehmen müssen. Auch Ihre gespeicherten Notizen zu einzelnen Lektionen oder Lesezeichen in längeren Kursmodulen gehören zu dieser Kategorie.
Für uns bedeuten diese gespeicherten Präferenzen, dass wir Ihnen ein konsistentes Erlebnis bieten können. Wenn Sie beispielsweise immer die englischen Untertitel aktivieren oder bestimmte Kursbereiche regelmäßig besuchen, passen wir die Oberfläche entsprechend an. Diese Technologien sind nicht zwingend notwendig, verbessern aber die Benutzerfreundlichkeit erheblich.
Individualisierungswerkzeuge
Individualisierungsmethoden gehen noch einen Schritt weiter und passen Inhalte basierend auf Ihrem bisherigen Lernverhalten an. Wenn Sie beispielsweise mehrere Kurse zum Thema Mathematik absolviert haben, könnten wir Ihnen verwandte fortgeschrittene Module vorschlagen. Diese Empfehlungen basieren auf komplexen Algorithmen, die Ihr Interessenprofil analysieren und versuchen, relevante Lerninhalte zu identifizieren. Auch die Reihenfolge, in der Ihnen Kurse auf der Startseite angezeigt werden, kann durch solche Mechanismen beeinflusst werden.
Die Personalisierung zielt darauf ab, Ihre Lernreise effizienter zu gestalten und Zeit zu sparen. Anstatt durch hunderte von Kursen zu browsen, erhalten Sie maßgeschneiderte Vorschläge. Allerdings sind diese Funktionen optional – die Grundfunktionalität der Plattform bleibt auch ohne Individualisierung vollständig erhalten.
Zusammenspiel der Datenökosysteme
Alle beschriebenen Technologiekategorien arbeiten in einem abgestimmten System zusammen. Die notwendigen Komponenten bilden das Fundament, auf dem die erweiterten Funktionen aufbauen. Leistungsdaten fließen in die Entwicklung neuer Funktionen ein, während gespeicherte Präferenzen sicherstellen, dass diese Neuerungen Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Diese Vernetzung ermöglicht es uns, eine ganzheitliche Lernumgebung zu schaffen, die sowohl technisch stabil als auch pädagogisch wertvoll ist.
Wichtig ist dabei, dass Sie jederzeit die Kontrolle behalten. Sie entscheiden, welche Datenströme Sie zulassen möchten und welche nicht. Die verschiedenen Ebenen bauen zwar aufeinander auf, sind aber so konzipiert, dass die Plattform auch bei eingeschränkter Datenerfassung grundlegend nutzbar bleibt.
Ihre Kontrollmöglichkeiten
Sie haben umfassende Rechte bezüglich der Informationen, die über Ihre Nutzung unserer Lernplattform gesammelt werden. Die Datenschutz-Grundverordnung und weitere Vorschriften geben Ihnen klare Ansprüche auf Auskunft, Berichtigung und Löschung. Sie können jederzeit erfragen, welche Daten wir über Sie gespeichert haben, diese korrigieren lassen oder der Verarbeitung widersprechen. Diese Rechte gelten unabhängig davon, ob Sie ein kostenpflichtiges Abonnement haben oder unsere Gratisangebote nutzen.
Neben den gesetzlichen Rechten bieten wir Ihnen praktische Werkzeuge, um Ihre Einstellungen anzupassen. In den meisten Browsern können Sie die Speicherung lokaler Daten blockieren oder nach jeder Sitzung automatisch löschen lassen. Diese Optionen finden Sie typischerweise unter den Datenschutz- oder Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers. Zusätzlich haben wir ein Präferenzcenter auf unserer Plattform integriert, wo Sie granular steuern können, welche Datenverarbeitung Sie akzeptieren möchten.
Browser-Verwaltung im Detail
In Google Chrome öffnen Sie das Menü über die drei Punkte oben rechts und navigieren zu "Einstellungen", dann zu "Datenschutz und Sicherheit" und schließlich zu "Cookies und andere Websitedaten". Dort können Sie verschiedene Stufen der Blockierung auswählen oder spezifische Ausnahmen für vertrauenswürdige Seiten definieren. Mozilla Firefox bietet ähnliche Optionen unter "Einstellungen", dann "Datenschutz & Sicherheit", wo Sie zwischen Standard-, Streng- und Benutzerdefinierten Einstellungen wählen können. Safari-Nutzer finden die entsprechenden Kontrollen unter "Einstellungen", dann "Datenschutz", wo Sie die Option "Websiteübergreifendes Tracking verhindern" aktivieren können.
Microsoft Edge verwendet ebenfalls das Drei-Punkte-Menü, unter dem Sie "Einstellungen", dann "Datenschutz, Suche und Dienste" aufrufen. Dort stehen drei Tracking-Verhinderungsstufen zur Verfügung: Einfach, Ausgewogen und Streng. Jede Stufe bietet unterschiedliche Balance zwischen Funktionalität und Datenschutz. Beachten Sie, dass zu restriktive Einstellungen manche Webseiten unbrauchbar machen können.
Plattformeigene Steuerungselemente
Direkt auf unserer Bildungsplattform finden Sie ein Präferenzcenter, das Sie über einen Link im Fußbereich jeder Seite erreichen. Dort präsentieren wir Ihnen alle Kategorien von Datenverarbeitung übersichtlich und erlauben Ihnen, jede einzeln zu aktivieren oder zu deaktivieren. Sie können beispielsweise Analysefunktionen ablehnen, während Sie funktionale Präferenzen aktiv lassen. Diese Einstellungen werden gespeichert und bei jedem Besuch berücksichtigt, solange Sie nicht Ihre lokalen Browserdaten komplett löschen.
Änderungen in Ihrem Präferenzcenter werden sofort wirksam und benötigen keinen Neustart oder erneute Anmeldung. Wenn Sie unsicher sind, welche Auswirkungen eine Änderung hat, probieren Sie verschiedene Konfigurationen aus – Sie können jederzeit zu den Standardeinstellungen zurückkehren. Für erweiterte Nutzer bieten wir auch die Möglichkeit, detaillierte Berichte über die verarbeiteten Datentypen herunterzuladen.
Konsequenzen eingeschränkter Datenverarbeitung
Wenn Sie notwendige Technologien blockieren, wird die Plattform nicht funktionieren. Sie können sich nicht anmelden, keine Kurse ansehen und Ihr Lernfortschritt wird nicht gespeichert. Diese Kategorie ist wirklich unverzichtbar. Bei der Ablehnung von Leistungstechnologien verlieren Sie keine direkten Funktionen, aber wir können nicht mehr nachvollziehen, wo Verbesserungsbedarf besteht. Das bedeutet möglicherweise, dass Fehler länger unentdeckt bleiben oder die Plattform langsamer optimiert wird.
Das Deaktivieren funktionaler Elemente führt dazu, dass Sie bei jedem Besuch Ihre Präferenzen neu einstellen müssen. Sprache, Darstellung, Untertiteleinstellungen – alles kehrt zu den Standardwerten zurück. Ihre Notizen und Lesezeichen bleiben zwar in Ihrem Konto gespeichert, aber der Zugriff darauf könnte umständlicher werden. Bei ausgeschalteter Individualisierung erhalten Sie keine personalisierten Kursvorschläge mehr, sondern sehen eine allgemeine Übersicht aller verfügbaren Inhalte. Die Suche nach relevanten Lernmaterialien dauert dann tendenziell länger.
Alternative Datenschutzstrategien
Falls Sie maximalen Datenschutz wünschen, ohne die Grundfunktionalität zu beeinträchtigen, empfehlen wir folgende Vorgehensweise: Akzeptieren Sie nur notwendige Technologien und nutzen Sie unsere Plattform im privaten Browsermodus. So werden lokale Daten nach jeder Sitzung automatisch gelöscht. Kombinieren Sie dies mit einem VPN-Dienst, um Ihre IP-Adresse zu verschleiern. Diese Konfiguration erlaubt Ihnen, Kurse zu absolvieren, während Ihre digitale Fußspur minimiert wird.
Eine weitere Option sind spezialisierte Browser wie Brave oder Tor, die bereits standardmäßig aggressiven Tracking-Schutz bieten. Allerdings kann dies zu Kompatibilitätsproblemen mit einigen Plattformfunktionen führen. Testen Sie verschiedene Einstellungen, um die richtige Balance für Ihre Bedürfnisse zu finden. Manche Nutzer bevorzugen auch die Verwendung separater Browser-Profile für verschiedene Zwecke – ein Profil mit lockeren Einstellungen für die Lernplattform und ein anderes mit strengem Schutz für allgemeines Surfen.
Informierte Entscheidungen treffen
Die optimale Konfiguration hängt von Ihren persönlichen Prioritäten ab. Wenn Ihnen Komfort wichtig ist und Sie personalisierte Empfehlungen schätzen, macht es Sinn, mehr Kategorien zu aktivieren. Falls Datenschutz Ihre oberste Priorität ist, beschränken Sie sich auf das Minimum. Es gibt kein richtig oder falsch – nur das, was für Sie passt. Wir empfehlen, die verschiedenen Einstellungen auszuprobieren und zu beobachten, wie sich Ihr Lernerlebnis verändert.
Bedenken Sie auch, dass Sie Ihre Entscheidung jederzeit revidieren können. Beginnen Sie beispielsweise mit restriktiven Einstellungen und lockern Sie diese schrittweise, wenn Sie bestimmte Funktionen vermissen. Dieser experimentelle Ansatz hilft Ihnen, die Auswirkungen jeder Kategorie praktisch zu erfahren, anstatt nur theoretisch darüber zu lesen.
Weitere wichtige Bestimmungen
Über die bereits beschriebenen Aspekte hinaus gibt es weitere Facetten unserer Datenpraxis, die für Sie relevant sein könnten. Diese umfassen die Dauer der Speicherung, Sicherheitsvorkehrungen und unsere Compliance-Bemühungen. Im Folgenden erläutern wir diese Themen ausführlich, damit Sie ein vollständiges Bild unserer Datenverwaltung erhalten.
Unser Ansatz basiert auf dem Prinzip der Datenminimierung und Speicherbegrenzung. Wir sammeln nur, was wir wirklich brauchen, und bewahren es nur so lange auf, wie es einen legitimen Zweck erfüllt. Diese Philosophie durchzieht alle unsere Prozesse und Systeme.
Speicherfristen und Löschprotokolle
Notwendige Sitzungsdaten werden typischerweise unmittelbar nach dem Logout oder nach 24 Stunden Inaktivität automatisch entfernt. Leistungsanalysedaten aggregieren wir innerhalb von 14 Tagen und löschen dann die Rohdaten, während wir anonymisierte Statistiken bis zu zwei Jahre für Langzeittrends aufbewahren. Ihre gespeicherten Präferenzen bleiben aktiv, solange Sie Ihr Konto nutzen, werden aber 60 Tage nach Kontolöschung vollständig entfernt. Bei rechtlichen Aufbewahrungspflichten, etwa bei Rechnungsdaten, halten wir die gesetzlichen Fristen ein, löschen aber darüber hinausgehende Informationen proaktiv.
Wir führen automatisierte Löschprozesse durch, die wöchentlich abgelaufen Daten identifizieren und entfernen. Zusätzlich überprüfen unsere Datenschutzbeauftragten quartalsweise manuell, ob alle Richtlinien eingehalten werden. Falls Sie Ihr Konto schließen, initiiert dies einen vollständigen Löschvorgang, der innerhalb von 30 Tagen abgeschlossen ist. Ausnahmen gelten nur für gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungen.
Sicherheitsmaßnahmen im Überblick
Technisch schützen wir alle Datenübertragungen durch TLS-Verschlüsselung mit mindestens 256-Bit-Stärke. Unsere Server stehen in zertifizierten Rechenzentren mit physischer Zugangskontrolle, Videoüberwachung und redundanten Backup-Systemen. Datenbanken werden verschlüsselt gespeichert und regelmäßig auf Schwachstellen gescannt. Wir setzen Firewalls, Intrusion-Detection-Systeme und DDoS-Schutz ein, um externe Angriffe abzuwehren. Zusätzlich beschränken wir intern den Zugang zu personenbezogenen Daten auf Mitarbeiter, die ihn zwingend für ihre Arbeit benötigen.
Organisatorisch schulen wir alle Beschäftigten regelmäßig in Datenschutz und Informationssicherheit. Wir haben klare Richtlinien für den Umgang mit sensiblen Informationen und führen jährliche Audits durch. Bei Verdacht auf einen Sicherheitsvorfall aktivieren wir ein Notfallteam, das innerhalb von Stunden reagiert. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Datenschutzverletzung kommen, informieren wir Sie und die zuständigen Behörden unverzüglich gemäß den gesetzlichen Vorgaben.
Integration in den Datenschutzrahmen
Die hier beschriebenen Tracking-Technologien sind nur ein Teil unseres umfassenden Datenschutzkonzepts. Alle erfassten Informationen fließen in ein zentrales Datenverwaltungssystem, das sicherstellt, dass Ihre Rechte gewahrt bleiben. Wenn Sie beispielsweise eine Auskunft anfordern, durchsucht unser System automatisch alle Speicherorte – von Tracking-Daten über Nutzerkonto-Informationen bis zu Kommunikationsprotokollen. So erhalten Sie einen vollständigen Überblick über die verarbeiteten Daten.
Der Datenfluss funktioniert folgendermaßen: Tracking-Informationen werden zunächst auf Ihrem Gerät oder unserem Server vorübergehend gespeichert. Nach Verarbeitung wandern sie in unser analytisches System, wo sie aggregiert und ausgewertet werden. Personenbezogene Kennungen werden dabei soweit wie möglich entfernt. Die Ergebnisse fließen in Berichte für unsere Entwicklungs- und Pädagogik-Teams, die darauf basierend Verbesserungen planen. Dieser gesamte Kreislauf unterliegt ständiger Überwachung durch unseren Datenschutzbeauftragten.
Einhaltung regulatorischer Vorgaben
Wir orientieren uns primär an der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die in der gesamten Europäischen Union gilt. Zusätzlich beachten wir nationale Gesetze wie das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG), das spezifische Anforderungen an Online-Dienste stellt. Für Bildungseinrichtungen gelten teils strengere Vorschriften, besonders wenn minderjährige Nutzer beteiligt sind. In solchen Fällen holen wir elterliche Einwilligungen ein und implementieren zusätzliche Schutzmaßnahmen.
Unsere Rechtsabteilung verfolgt kontinuierlich Gesetzesänderungen und Rechtsprechung, um unsere Praktiken aktuell zu halten. Wir sind Mitglied in Branchenverbänden, die Best Practices für Bildungsplattformen entwickeln. Regelmäßige externe Audits durch Datenschutzexperten validieren unsere Compliance. Diese Prüfberichte dokumentieren, dass wir die rechtlichen Anforderungen nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der täglichen Praxis erfüllen.
Internationale Datentransfers
Unsere primären Server befinden sich innerhalb der Europäischen Union, wo die DSGVO uneingeschränkt gilt. Allerdings nutzen wir teilweise Dienstleister, deren Infrastruktur auch außerhalb der EU betrieben wird. Für solche Übermittlungen haben wir Standardvertragsklauseln abgeschlossen, die von der Europäischen Kommission genehmigt wurden und ein angemessenes Schutzniveau garantieren. Zusätzlich verlangen wir von internationalen Partnern technische Maßnahmen wie Verschlüsselung und Zugangskontrollen.
Bei Anbietern in Ländern ohne Angemessenheitsbeschluss führen wir Transfer Impact Assessments durch. Diese Bewertungen prüfen, ob lokale Gesetze oder Behörden ein Risiko für Ihre Daten darstellen könnten. Basierend auf diesen Analysen ergreifen wir zusätzliche Schutzmaßnahmen oder entscheiden uns gegen die Zusammenarbeit. Transparenz ist uns wichtig – in unserem Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten listen wir alle Datenempfänger inklusive ihres Standorts auf.
Externe Dienste und Partner
Für bestimmte Funktionen unserer Lernplattform arbeiten wir mit spezialisierten Drittanbietern zusammen. Diese Partner bringen Expertise in Bereichen wie Videostreaming, Zahlungsabwicklung oder detaillierte Nutzeranalyse mit. Jeder externe Dienst wird sorgfältig ausgewählt und nur eingebunden, wenn er einen klaren Mehrwert bietet und unseren Datenschutzstandards entspricht. Im Folgenden erläutern wir, welche Arten von Dienstleistern involviert sind und wie wir Ihre Daten dabei schützen.
Die Integration externer Technologien bedeutet, dass bestimmte Informationen über Ihren Besuch auch an diese Partner übermittelt werden können. Das geschieht entweder direkt durch Code, der auf unseren Seiten eingebunden ist, oder indirekt durch von uns weitergeleitete Daten. Wir haben strenge Kriterien für die Auswahl dieser Partner und überwachen fortlaufend ihre Datenschutzpraktiken.
Kategorien externer Anbieter
Zu unseren wichtigsten Partnerkategorien gehören Analyseanbieter, die uns helfen, Nutzungsstatistiken zu erstellen und Trends zu erkennen. Diese Dienste erfassen Informationen wie besuchte Seiten, Verweildauer und Interaktionsmuster. Videohosting-Plattformen stellen die Infrastruktur bereit, um Lernvideos in hoher Qualität auszuliefern, und sammeln dabei Daten über Wiedergabezeiten und technische Parameter. Content-Delivery-Networks (CDNs) beschleunigen das Laden unserer Inhalte weltweit, indem sie Daten geografisch verteilt speichern. Payment-Provider wickeln Zahlungsvorgänge sicher ab und verarbeiten dabei notwendigerweise Transaktionsinformationen.
Kommunikationstools für E-Mail-Versand, Chat-Support oder Benachrichtigungen zählen ebenfalls zu unseren externen Diensten. Sie erhalten Kontaktdaten und Nachrichteninhalte, um ihre jeweilige Funktion zu erfüllen. Sicherheitsdienstleister schützen unsere Plattform vor Missbrauch, indem sie Zugriffsmuster analysieren und verdächtige Aktivitäten blockieren. Jeder dieser Partner operiert unter vertraglichen Auftragsverarbeitungsvereinbarungen, die ihre Pflichten genau definieren.
Spezifische Datenerhebung durch Partner
Analysedienste erfassen typischerweise IP-Adressen, Browser-Kennungen, Betriebssysteminformationen, Bildschirmauflösungen und Zeitstempel Ihrer Aktivitäten. Sie erstellen pseudonyme Profile, um wiederkehrende Besucher zu erkennen, ohne Ihre reale Identität zu kennen. Diese Daten werden genutzt, um Berichte über aggregierte Nutzerströme zu generieren. Video-Plattformen loggen, welche Videos Sie anschauen, wann Sie pausieren oder zurückspulen, und in welcher Qualitätsstufe Sie streamen. Diese Informationen helfen, die Streaming-Qualität zu optimieren und technische Probleme zu identifizieren.
CDNs sehen primär technische Daten wie IP-Adresse, angefragter Inhalt und Übertragungsgeschwindigkeit. Payment-Provider erhalten Zahlungsinformationen, aber wir übermitteln nur das nötigste – vollständige Kreditkartennummern verlassen niemals unser System und werden direkt zwischen Ihnen und dem Zahlungsdienstleister ausgetauscht. E-Mail-Dienste verarbeiten Ihre E-Mail-Adresse, Namen und den Nachrichteninhalt, um Kommunikation zuzustellen und Zustellberichte zu erstellen.
Nutzung der Daten durch Dritte
Unsere Verträge mit externen Partnern beschränken deren Datennutzung auf die Dienstleistungserbringung. Analyseanbieter dürfen die Daten ausschließlich zur Erstellung der von uns bestellten Berichte verwenden, nicht aber für eigene Zwecke oder zur Weitergabe an weitere Parteien. Einige Dienste bieten allerdings zusätzliche Features an, wie Benchmarking gegen Industrie-Durchschnitte, die anonymisierte Daten mehrerer Kunden zusammenführen. Diese Nutzung erfolgt nur mit Ihrer separaten Einwilligung.
Im Bildungskontext ist besonders wichtig, dass Lernfortschritte und -ergebnisse vertraulich bleiben. Wir stellen sicher, dass Partner, die Zugang zu solchen sensitiven Informationen haben, wie etwa Prüfungsplattformen, diese ausschließlich zur Durchführung der Assessments nutzen. Jegliche weitergehende Verwendung, etwa zu Forschungszwecken, bedarf Ihrer ausdrücklichen Zustimmung. Wir führen regelmäßige Audits durch, um die Einhaltung dieser Beschränkungen zu verifizieren.
Ihre Steuerungsoptionen bei Drittdiensten
Viele externe Anbieter stellen eigene Opt-out-Mechanismen bereit. Große Analysedienste bieten Browser-Plugins an, die deren Tracking komplett unterbinden. Alternativ können Sie in unserem Präferenzcenter die entsprechenden Kategorien deaktivieren, was verhindert, dass der Code dieser Dienste überhaupt geladen wird. Beachten Sie jedoch, dass manche Funktionen dann möglicherweise nicht mehr verfügbar sind – beispielsweise könnten Videos nicht abspielbar sein, wenn Sie den Hosting-Dienst blockieren.
Für maximale Kontrolle empfehlen wir die Kombination mehrerer Ansätze: Nutzen Sie unsere plattformeigenen Einstellungen für grundlegende Blockierungen, setzen Sie Browser-Erweiterungen für zusätzlichen Schutz ein, und konfigurieren Sie die Opt-out-Tools der größten Drittanbieter. Einige Partner respektieren auch das "Do Not Track"-Signal Ihres Browsers, obwohl dies keine rechtlich bindende Anforderung ist. Eine vollständige Liste aller Partner mit Links zu deren Datenschutzerklärungen und Opt-out-Möglichkeiten pflegen wir in unserem Help Center.
Vertragliche und technische Schutzmaßnahmen
Mit jedem Drittanbieter schließen wir Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) ab, die detailliert festlegen, welche Daten übermittelt werden, zu welchem Zweck, wie lange sie gespeichert werden dürfen und wann sie zu löschen sind. Diese Verträge enthalten auch Weisungsbefugnisse, die es uns erlauben, bei Problemen einzugreifen. Partner müssen uns über Datenschutzverletzungen innerhalb von 24 Stunden informieren und regelmäßig Nachweise über ihre Sicherheitsmaßnahmen erbringen.
Technisch setzen wir auf mehrere Schutzmechanismen: Daten werden vor der Übermittlung pseudonymisiert oder anonymisiert, wo immer möglich. Die Kommunikation erfolgt über verschlüsselte Kanäle. Wir implementieren strenge Zugangskontrollen, sodass Partner nur auf die absolut notwendigen Datensätze zugreifen können. Bei kritischen Diensten verlangen wir zusätzliche Zertifizierungen wie ISO 27001 oder SOC 2. Vor der Einbindung neuer Partner führen wir Due-Diligence-Prüfungen durch, die deren Datenschutz-Reife bewerten. Diese mehrstufige Absicherung minimiert das Risiko von Datenmissbräuchen deutlich.